Ludwig Stössel

Der G.I. Tulsa McLean ist in Deutschland stationiert. Mit seinen Kumpel spart er Geld, damit sie nach ihrem Dienstende einen Nachtclub eröffnen können. Um das Wachstum ihres Kapitals etwas zu beschleunigen, wetten sie darum, dass es einem von ihnen gelingt, die hübsche, unnahbare Kabarett-Tänzerin zu verführen. Aber als der auserwählte Romeo nach Alaska versetzt wird, muss Tulsa dessen Platz einnehmen, ihr Herz zum Schmelzen bringen und die Wette gewinnen, um seinen Traum zu verwirklichen. Er ist sogar bereit, den Einsatz zu erhöhen ... aber er hat nicht damit gerechnet, sich wirklich zu verlieben.

Amerika, wenige Jahre nach dem Bürgerkrieg. Der ehemalige Waffenkonstrukteur der Nordstaaten Victor Barbicane (Joseph Cotten) hat einen neuen Sprengstoff entdeckt, der an Sprengkraft alles in den Schatten stellt und plant ein Geschoss auf den Mond zu schießen, weil ihm der Test auf der Erde als zu gefährlich erscheint. Sein alter Rivale von der Konförderiertenseite, Nicholl (George Sanders) will ihm aber immer noch eins auswischen und wettet mit einer neuen Panzerung dagegen. Barbicanes "Kraft X" zerstört den Panzer, jedoch wird er vom Präsidenten gebeten, seine Pläne aus Gründen des Weltfriedens einzustellen. Doch die Überreste von Nicholls Panzer erweisen sich überraschend hitzebeständig, sodass Barbicane einen neuen Plan entwirft, statt eines Geschosses ein Raumschiff mit Besatzung zu konzentrieren. Erstmals arbeiten Barbicane und Nicholl zusammen, aber die alte Rivalität ist noch nicht vergessen ...

Man braucht kein Geld

— Man braucht kein Geld

Deutschland 1931. Die Wirtschaftskrise und eine Fehlspekulation treiben den Bankier Binder fast in den Ruin. Der Bankangestellte Heinz Schmidt will wenigstens das Vermögen des Kaufmanns Brandt retten, zumal er ein Auge auf dessen schöne Tochter Käthe geworfen hat. Resolut manövriert er dafür Brandts aus den USA angereisten Verwandten Thomas Hoffmann in eine abenteuerliche Köpenickiade hinein. Er gibt den ebenso mittellosen wie naiven Besucher als reichen Onkel aus Amerika aus. Im Aufschwung sind alle zufrieden – bis auf Hoffmann, der sich als Schwindler sehr unwohl fühlt. Als die Stadt ihren künftigen Ehrenbürger Hoffmann feiern will, fliegt der Coup auf. Doch Schmidt erklärt den Honoratioren, warum sie an der Fortsetzung des Bluffs selbst interessiert sein sollten. Nun muss er sich nur noch um die nicht minder selbstbewusste Käthe kümmern.

Dr. Mabuse wird sicher in einem Irrenhaus verwahrt. Dennoch spielen sich geheimnisvolle Überfälle ab, die an die Praktiken des genialen Verbrechers erinnern. Ausführendes Werkzeug ist die Gangsterbande um den snobistischen Mortimer. Den eigentlichen Chef der Bande kennt niemand. Seine Befehle erteilt er stets hinter einem Vorhang. Doch Inspektor Lohmann und sein Assistent Krüger sind der Bande schon auf der Spur und erkennen bald, dass Dr. Mabuse in der Irrenanstalt hypnotische Fähigkeiten entwickelt hat, die auch den mysteriösen Chef von Mortimers Bande beeinflussen.

Während des Zweiten Weltkrieges betreibt der zynische Amerikaner Rick Blaine eine Bar in Casablanca, in der eines Tages der vor den Nazis geflohene Widerstandskämpfer Victor Laszlo mit seiner Frau Ilsa auftaucht. Von Nazi-Major Strasser verfolgt hoffen sie, dass ihnen Rick zur Flucht in die USA verhelfen kann. Nach anfänglicher Weigerung erfüllt Rick, der früher eine Affäre mit Ilsa hatte, ihren Wunsch. Kurz vor dem Abflug muss sich Ilsa endgültig zwischen den beiden Männern entscheiden.