... schlüpfte er 1996 mit „Romeo und Julia“ dann erstmals in die Rolle, die seine Karriere lange Zeit prägen sollte: Die des Teenie-Stars.

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03/09/2021

Die 10 besten romantischen Filme bei Amazon Prime

Lust auf einen verkuschelten Film-Abend? Diese Romantik-Streifen auf Amazon Prime sorgen für ganz große Emotionen.

von Manuel Simbürger

Liebe kann chaotisch sein. Aber auch traurig, verwirrend, geduldig, wunderschön, nett, bereichernd, lustig und dramatisch. So unterschiedlich sich die Liebe uns zeigt, so unterschiedlich sind auch Filme, die über die Liebe handeln. Viele davon sind romantisch-leichtfüßige Rom-Coms, etliche auch herzzerreißende Dramen. In Musicals wird genauso gern über Irrungen und Wirrungen des Herzens gesungen wie in Nicholas-Sparks-Verfilmungen die Romantik in malerische Landschaftspanoramen eingebettet. Manchmal ist das alles kitschig, aber eines ist es immer: berührend.

Wir haben Amazon Prime einem Romantik-Check unterzogen.

Die 10 romantischsten Filme auf Amazon Prime:

William Shakespeares Romeo und Julia (1996)

Die wohl legendärste und berühmteste Liebesgeschichte der Welt wurde von Regisseur Baz Lurhmann ("Moulin Rouge") in den 1990er-Jahren zeitgeistig in Szene gesetzt: bildgewaltig, rasant, sexy, ausufernd, actionreich, dramatisch. Luhrmann verbindet auf durchaus originelle Weise die damals allgegenwärtige MTV-Ästhetik mit der zeitlosen Klassik von Shakespeare: Die Original-Dialoge sind eingebettet in modernen, bunt-schillernden Bildern, werden durch harte Schnitte verbunden und von talentierten und gutaussehenden Jung-Darsteller*innen (in den Hauptrollen: Leonardo DiCaprio und Claire Danes) glaubwürdig dargebracht.

Shakespeare im modernen Teenie-Gewand also, mitunter an eine MTV-Oper mit viel Gefühl und genauso viel Action erinnernd. Kult!

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Only Lovers Left Alive (2015)

Dieser ungewöhnlich humanistische Vampir-Film ist eine düster-poetische Parabel auf den aktuellen Zustand der Welt, das Mensch-Sein und die Liebe im Allgemeinen. Regisseur Jim Jarmusch ist gewohnt zynisch, schwarzhumorig und gesellschaftskritisch, wenn er über die ewig währende Seelenverwandtschaft zweier Vampire (Tom Hiddleston und Tilda Swinton) erzählt – nein: philosophiert! –, von denen er aufgrund des Verfalls der Welt von Ihr gerettet werden muss.

"Only Lovers Left Alive" gleicht einer romantischen, aber doch beunruhigenden Nachtmusik, schlafwandlerisch-langsam aber genauso stilsicher inszeniert. Selten war Romantik so düster und erhellend zugleich. Und selten waren Vampire so menschlich.

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La La Land (2016)

Der vielfach preisgekrönte Film (unter anderem Oscar für Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin) zollt detailgenau und vor allem voller Hingabe und Leidenschaft Tribut an Old-School-Musicals, wie es sie in dieser Form heutzutage eigentlich nicht mehr gibt. Gleichzeitig gelingt es Regisseur Damien Chazelle, seinem Film eine eigene Note hinzuzufügen, fast so, als würde er das klassische Film-Musical neu erfinden.

Dabei ist "La La Land" nicht nur ein Liebesbrief an (das alte) Hollywood, sondern auch eine märchenhafte Parabel auf das gemeinsame Streben nach beruflichem und privatem Glück eines jungen Pärchens (Emma Stone und Ryan Gosling, die beide alle Musical-Nummern selbst singen und tanzen!). Picksüß ist der Film überraschenderweise dabei nicht geworden, denn "La La Land" spielt mit allen Romantik-Klischees, zitiert sie gar, nur um uns am Ende ein Happy End zu verweigern. Im berüchtigten und verwunschenen La La Land ist eben der Weg die Romantik, nicht das Ziel.

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Love and other drugs (2011)

Nach dem sensiblen Gay-Drama "Brokeback Mountain" entschied sich Jake Gyllenhaal sechs Jahre später erneut für eine außergewöhnliche filmische Romanze, die mit viel Mut Genre-Grenzen hinter sich lässt und eine Liebesbeziehung erzählt, die sich am ehesten in nur schwer greifbaren Graubereichen wohlfühlt:

"Love and other drugs" handelt von der Liebe zwischen einem Viagra-Verkäufer (Gyllenhaal) und einer Parkinson-Patientin (Anne Hathaway) und wird von einer in den Bann ziehenden Leichtigkeit, Spielfreude der Darsteller*innen, Genre-tauglichem Tiefgang und reichlich nackter Haut getragen. Ernste und angenehm erwachsene Töne wechseln sich mit jugendlichem Rom-Com-Humor ab, was kurzweilige Unterhaltung, die unter die Haut geht, ergibt. 

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Sechzehn Stunden Ewigkeit (2021)

Schon wieder ein Zeitschleife-Film? Genau – und wir scheuen uns nicht davor, ihn euch aus vollster Überzeugung zu empfehlen – besonders, wenn ihr euch beim Filmabend an die Schulter eures/eurer Partner*in lehnen könnt: "Sechzehn Stunden Ewigkeit", ein Amazon-Prime-Original, gehört zu den charmantesten, romantischsten und liebeswürdigsten Vertretern dieses Genres.

Der Film zitiert Klassiker, fügt ihnen aber auch den einen oder anderen neuen dramaturgischen Twist hinzu: allen voran jenen, dass er aus der Zeitschleife entkommen möchte, sie aber nicht. Das erfindet das Genre-Rad zwar nicht neu und klischeefrei ist "Sechzehn Stunden Ewigkeit" auch nicht, aber sorgt doch für angenehme Abwechslung. Zudem überzeugt der Film durch seine Liebe zum Detail, wohlige Lebensweisheiten und die Chemie zwischen den Hauptdarsteller*innen (Kyle Allen und Kathryn Newton). 

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Dirty Dancing (1987)

Ein Aufreger in den 1980ern, heute beinahe schon naiv-unschuldig, aber immer noch romantisch und erotisch wie einst: Noch nie wurde sexuelles Erwachen so rhythmisch in Szene und Bild gesetzt wie in "Dirty Dancing". Auch 34 Jahre später lässt der Kultfilm nicht nur unsere Beine, sondern auch unsere Träume, Seelen und Herzen tanzen – und bei all den sinnlichen Szenen zwischen Baby (Jennifer Grey) und Johnny (Patrick Swayze) unsere Hormone verrückt spielen!

"Dirty Dancing" katapultierte Swayze (2009 an seinem Krebsleiden verstorben) über Nacht in umjubelte Frauenschwarm-Sphären – und auch heute noch müssen tanzende Männer Vergleiche mit dem lasziven und hüftschwingenden Tanzlehrer aus dem biederen Ferienresort in den Catskill Mountains erdulden.

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Kein Ort ohne dich (2015)

Bei romantischen Film-Tipps darf eine Verfilmung eines schmalzigen Nicholas-Sparks-Romans natürlich nicht fehlen. Diesmal geht's um einen ehemaligen Rodeo-Champion (Scott Eastwood) und eine Kunst-Studentin (Britt Robertson), die sich zwar lieben, aber unterschiedliche Ziele im Leben haben. Das wird alles so derart schön in Szene gesetzt, dass es mitunter beinahe schon weh tut, aber manchmal braucht eben unser Herzerl doch einen Zuckerschock, der nicht mal durch reichlich Schoki herbeizuführen ist. 

Die Schauspieler*innen sind charismatisch und machen ihre Sache gut, man wünscht sich nur das Beste für die Zwei (und keine Sorge, bei Sparks wird man diesbezüglich auch nicht enttäuscht!). Wem das Romantik-Übermaß ohne störende Twists oder schockierende Überraschungen doch zu viel ist, erfreut sich zumindest an den wunderschön gefilmten Landschaftsaufnahmen.

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Dem Horizont so nah (2019)

"Dem Horizont so nah" ist eine zutiefst bewegende Geschichte über Mut, Lebenslust, Vertrauen, die Kraft loszulassen – und natürlich die große Liebe. Diese tut sich zwischen dem 20-jährigen Model Danny (Jannik Schümann), der bereits mit elf Jahren durch eine Vergewaltigung seines Vaters mit HIV infiziert wurde, und der um zwei Jahre jüngeren Jessica auf.

Schwer verdauliche Themen, die Regisseur Tim Trachte in teils malerische Bilder verpackt und feinfühlig, aber leider gegen Ende hin auch recht hektisch erzählt. Trotz all der Tragik vergisst der Film nicht auf genügend Sonnenstrahlen, die den Film zwar nicht weniger tragisch machen, ihm aber zumindest eine bittersüße und sogar leicht versöhnliche Note verleihen. Nach dem Ende am besten ganz fest den/die Partner*in knuddeln und dankbar sein, dass er/sie da ist.

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Tatsächlich ... Liebe (2003)

"Tatsächlich ... Liebe" ist das cineastische Synonym für einen verkuschelten Film-Abend und hat Anfang der Nullerjahre dem müde gewordenen Rom-Com-Genre neues Leben eingehaucht. Selten präsentiert ein Film derart große Gefühle, trifft so zielsicher mitten ins Herz, ohne dabei jemals in Kitsch-Gefilde abzurutschen, wie dieser Streifen.

Die Gefühlswellen, die zwischen den zahlreichen Protagonist*innen hochschlagen, übertragen sich mühelos auch auf die andere Seite des Bildschirms. "Tatsächlich ... Liebe" hinterlässt bei den Zuseher*innen ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch und gibt dem Begriff Herzenswärme ein filmisches Gesicht. Nicht nur zu Weihnachten empfehlenswert, sondern immer dann, wenn man eine (große) Extraportion Liebe im Alltag gebrauchen könnte.

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Titanic (1997)

Drehbuch-Autor*innen und das Leben selbst gehen eine mittlerweile legendäre Symbiose ein, wenn sie das berühmteste Schiffssunglück der Welt mit einer unsterblichen Liebesgeschichte verweben. Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) überwinden selbst die herausforderndsten Klassenunterschiede und die störrischsten Familienmitglieder, aber dem Schicksal der "unsinkbaren" Titanic können selbst sie nicht entkommen. Hier geht's nicht darum, ob das Paar zusammenkommt und welchen Herausforderungen es sich stellen muss – das wissen wir alles bereits zu Beginn.

In "Titanic" wird eine Liebesgeschichte epischen Ausmaßes erzählt, in der es um nicht weniger geht als die Frage: Werden beide Liebende am Ende noch am Leben sein? Mit ebenso gefühlsbegabten als auch gewaltigen und beeindruckenden Bildern setzt James Cameron das Schicksal des so unterschiedlichen Liebespaares (und des legendären Schiffes) in Szene, eine romantisch-tragische Geschichte, die trotz spezifischem (Historien-)Setting auf universaler Ebene funktioniert. Und wenn Jack Rose am Schiffsbug das "Fliegen" lernt, dann ist "Titanic" nicht mehr als eine cineastische Romantik-Bibel in höchster Vollendung.

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