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Halloween
10/31/2019

Die besten Horrorfilme zurzeit auf Amazon Prime

Happy Halloween: Das sind die besten Horrorfilme, die zurzeit im Abo von Amazon Prime Video enthalten sind.

von Erwin Schotzger

Horrorfilme sind immer angesagt. Aber auch im Kino feiern sie – in mehr oder weniger gemäßigter Form -  ein Comeback. Von untypischen Horrorfilmen wie "Get Out" und "A Quiet Place" (zurzeit auch bei Amazon Prime zu sehen) bis zu Klassikern von Stephen King wie "Friedhof der Kuscheltiere" und "Es: Kapitel 2"Horrorfilme erfreuen sich wieder großer Beliebtheit. Und wer einmal Blut geleckt hat, will bekanntlich mehr.

Wir haben daher Amazon wieder nach guten Horrorfilmen durchkämmt. Das sind die besten Horrorfilme, die zurzeit im Amazon Prime -Abo enthalten sind:

 

SHAUN OF THE DEAD (2004)

Wir steigen gemäßigt mit einer kultigen Horrorkomödie: Nach eigener Definition ist "Shaun of the Dead" nicht einmal ein Horrorfilm, sondern eine romantische Komödie mit Zombies. So kann man das natürlich auch sehen. Shaun (Simon Pegg) sieht jedenfalls in der Zombie-Apokalypse eine Gelegenheit seine Ex-Freundin Liz zurückzuerobern. Sie hat nämlich mit ihm Schluss gemacht, weil Shaun ständig nur mit seinen beiden Kumpels Ed und Pete im Pub herumhängt.

 

OPERATION: OVERLORD (2018)

Es ist fast ein kleiner Spoiler, diesen Action-Kriegsfilm mit B-Movie-Flair aus dem Hause von J. J. Abrams' Bad Robot in diese Horrorfilm-Liste zu stecken: US-Soldaten stoßen bei der Befreiung eines französischen Dorfes im Zweiten Weltkrieg auf eine böse Hinterlassenschaft der Nazis.

 

THE CABIN IN THE WOODS (2012)

Das Regiedebüt von Drew Goddard ("Bad Times at the El Royale"), der zuvor das Drehbuch zu "Cloverfield" geschrieben hatte, avancierte binnen kürzester Zeit zum Horror-Kultfilm. "Buffy"-Schöpfer Joss Whedon hat am Drehbuch mitgeschrieben. Für fünf Freunde wird der Wochenend-Ausflug in eine einsame Hütte im Wald zu einem ungeahnten Horrortrip. Nichts für schwache Nerven, aber für Freunde unerwarteter Plot-Twists.

 

NIGHT OF THE LIVING DEAD (1968)

Und noch ein Kultfilm: Mit "Die Nacht der lebenden Toten" hat George A. Romero den Zombiefilm erfunden. Davor tauchten Zombies gelegentlich in Voodoo- und Monsterfilmen auf. Seit Romeros Meisterwerk sind Zombies ganz wild auf Menschenfleisch und bedrohten als mysteriöses Massenphänomen die gesamte menschliche Zivilisation. . Mit seiner ersten Trilogie, zu der neben dem Meisterwerk von 1968 auch die Filme "Dawn of the Dead" (1978) und "Day of the Dead" (1985) gehören, hat Romero ein eigenes Horrorfilm-Genre geschaffen und geprägt. Der S/W-Film ist auch heute noch ein gruseliges Filmerlebnis.

 

STOLZ UND VORURTEIL UND ZOMBIES (2016)

Hier handelt es sich um eine Literaturverfilmung. Nur wird nicht Jane Austen verfilmt, sondern Seth Grahame-Smith: Im viktorianischen England ist die Familie Bennet von einer Zombie-Epidemie bedroht. Zum Glück hat aber der Vater seine Töchter zu wehrhaften Frauen erzogen und in den asiatischen Kampfkünsten unterrichten lassen. Und Mutter Bennet hat sowieso nur eines im Kopf: Die fünf Töchter müssen unter die Haube gebracht werden. Zombies sind da ein relativ kleines Übel. Horror-Trash vom Feinsten!

 

30 DAY OF NIGHTS (2007)

Kommen wir zu den tageslichtempfindlichen Untoten: In der Kleinstadt Barrow in Alaska bleibt es jeden Winter einen Monat lang stockfinster. Die Polarnacht nutzt eine Gruppe von Vampiren, um sich in der Stadt den Bauch vollzuschlagen. Die Überlebenden der Vampir-Attacke müssen nun 30 Tage lang durchhalten, bis die Sonne wieder aufgeht. Blutige Comic-Verfilmung!

 

DOG SOLDIERS (2002)

Regisseur Neil Marshall, der zuletzt den unterschätzten Reboot "Hellboy – Call of Darkness" gemacht hat, hat schon bei seinem Regiedebüt eine Schwäche für Horror-Trash bewiesen. In "Dog Soldiers" geraten junge Soldaten bei einer Übung in den schottischen Highlands in einen brutalen Kampf gegen einen unbekannten Gegner. Den Überlebenden bleibt nur die Flucht in ein altes Farmhaus. Doch als der Vollmond aufgeht, wird klar, womit sie es zu tun haben: mit einem Rudel von Werwölfen!

 

THE OTHERS (2001)

Wenden wir uns den Geister- und Dämonenfilmen zu: Im Jahr 1945 lebt Grace (Nicole Kidman), deren Ehemann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch immer nicht von der Front zurückgekehrt ist, mit ihren beiden Kindern Anne und Nicholas alleine in einem viktorianischen Anwesen auf der Kanalinsel Jersey. Die Kinder leiden an einer seltenen Lichtallergie. Daher muss das Haus stets im Dunkeln gehalten werden. Als drei neue Bedienstete vorstellig werden, geschehen plötzlich seltsame Dinge.

 

RITTER DER DÄMONEN (1995)

In dieser Horrorkomödie im Stil von "Tanz der Teufel" ist Frank Brayker (William Sadler) im Besitz eines mysteriösen Schlüssels, den ein lästiger Dämon auch gerne hätte. In einem Hotel in New Mexico kommt es zum blutigen Showdown zwischen Menschen und Dämonen. Witziger Horror-Trash mit einigen Jump-Scares.

 

THE RING (2002)

"The Ring" von Regisseur Gore Verbinski ist das US-Remake des japanischen Originals "Ringu", das wiederum auf dem gleichnamigen Buch von Kōji Suzuki beruht. In diesem Fall ist die US-Version die bessere. Die Angst entsteht hier nicht nur durch kurzfristige Schockmomente, sondern durch die wahnsinnig bedrohliche Atmosphäre des Films. Ähnlich wie schon "Poltergeist" den Fernseher zum Horrorobjekt gemacht hat, wird hier eine Videokassette zum Auslöser mysteriöser Tode: Wer sich das Video einmal ansieht, stirbt sieben Tage danach. Blanker Horror!

 

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SUSPIRIA (2018)

Luca Guadagninos Neuverfilmung des Horror-Meisterwerks von Dario Argento machte im Vorjahr bei den Filmfestspielen von Venedig Furore: Im Jahr 1977 schließt sich die junge Amerikanerin Susie Bannion (Dakota Johnson) dem renommierten Markos Tanzensemble in Berlin an. Sie ahnt nicht, dass sich hinter der Fassade der Tanzschule ein schreckliches Geheimnis verbirgt.

 

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ANNABELLE (2015)

Im ersten Spin-Off-Film von "Conjuring – Die Heimsuchung", wo die böse Puppe Annabelle bereits einen Cameo-Auftritt hatte, wird das Ehepaar John und Mia Form von dem mörderischen Spielzeug heimgesucht. Im Jahr 1970 schenkt John (Ward Horton) seiner Frau (Annabelle Wallis), die ein Baby erwartet, die besessene Puppe – und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Im zweiten Teil, der übrigens zurzeit bei Netflix zu sehen ist, wird die Entstehungsgeschichte der Puppe im Jahr 1943 erzählt.

 

Shining

SHINING (1980)

Jack Torrance, Familienvater, Möchtegern-Schriftsteller und ehemaliger Lehrer, übernimmt die Stelle des Hausverwalters in einem Berghotel in Colorado. Nur mit seiner Frau Wendy und dem sechsjährigen Sohn Danny verbringt er dort den Winter. Doch bald quälen Danny dunkle Vorahnungen und blutige Visionen und Papa Jack beginnt langsam den Verstand zu verlieren.

Stanley Kubricks Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King hat dem Horrorautor zwar ganz und gar nicht gefallen, ist aber dennoch einer der gruseligsten Horrorfilme überhaupt.

 

GHOSTLAND (2018)

Die Horrorfilme von Writer/Director Pascal Laugier ("Martyrs") sind nichts für schwache Nerven: Die beiden Schwestern Beth (Crystal Reed) und Vera (Anastasia Phillips) leiden noch im Erwachsenenalter an einem tiefsitzenden Trauma. Sie wurden in ihrer Kindheit von brutalen Einbrechern in ihrem Haus überfallen. Beth hat das Trauma durch das Schreiben von Horror-Literatur bewältigt, während Vera zunehmend den Verstand verliert. Nach 16 Jahren kehrt Beth an den traumatischen Ort des Verbrechens zurück. Das stellt sich als Fehler heraus!

 

ORPHAN – DAS WAISENKIND (2009)

Gefahr von unerwarteter Seite droht dem Ehepaar Kate und John Coleman im Psycho-Thriller "Orphan" von Regisseur Jaume Collet-Serra ("House of Wax"). Nach der Totgeburt ihres dritten Kindes adoptiert das Paar die neunjährige Esther (Isabelle Fuhrman). Doch diese erweist sich bald als alles andere als ein unschuldiges Kind. Gewalttätige Vorfälle häufen sich in der Familie Coleman. Schließlich beginnt Kate Nachforschungen über Esthers Vergangenheit anzustellen. Bald muss sie mit Entsetzen feststellen, dass ihre Familie in großer Gefahr schwebt.

 

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GHOST STORIES (2018)

Professor Philip Goodman (Andy Nyman) ist der Moderator der TV-Sendung „Psychic Cheats“, bei der paranormale Fälle als Unfug oder Schwindel enttarnt werden. Er ist selbst davon überzeugt, dass jedes übernatürliche Phänomen erklärbar ist. Doch als er drei Fälle untersucht, an denen schon sein Idol Charles Cameron gescheitert ist, wird er immer mehr dazu gezwungen, seine Überzeugung zu revidieren. Die drei Geistergeschichten werden am Schluss mit einem spannenden Twist verknüpft.

 

INSIDIOUS (2011)

Im ersten Teil der "Insidious"-Filmreihe von Horror-Regisseur James Wan steht ebenfalls ein "Haunted House" im Mittelpunkt. Eine Familie mit drei Kindern zieht in ein neues Haus, das sich bald als Spukhaus herausstellt. Zumindest glauben das die Eltern von Dalton, nachdem er in ein unerklärliches Koma fällt.

 

20 sehenswerte Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen

PSYCHO (1960)

Kommen wir zu den Klassikern! Alfred Hitchcocks Psychothriller ist die "Mutter aller Horrorfilme" (ja, das Wortspiel musste sein!), bei denen nicht übernatürliche Wesen, sondern menschliche Monster wüten.

 

HALLOWEEN (1978)

Das Original von John Carpenter ist im Amazon Prime-Abo ebenso enthalten wie auch die Teile vier und fünf. Auch die Fortsetzung mit Jamie Lee Curtis von Regisseur David Gordon Green ist schon auf Amazon verfügbar, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

CANDYMANS FLUCH (1992)

In dem Horrorkultfilm der 90er-Jahre kommt der Candyman und schlitzt seine Opfer mit einem Haken (statt der rechten Hand) auf, wenn man seinen Namen fünfmal vor dem eigenen Spiegelbild ausspricht.

 

KATZENMENSCHEN (1982)

"Cat People" ist eher ein romantischer Monsterfilm, aber ein sehenswerter Klassiker mit Nastassja Kinski in der Hauptrolle und dem legendären Titelsong von David Bowie.

 

DIE SCHLANGE IM REGENBOGEN (1988)

Bill Pullman in einem Zombiefilm der anderen Art von Wes Craven ("A Nightmare On Elm Street"): Im Auftrag eines Pharmakonzerns begibt sich der Wissenschaftler Dennis Alan (Pullman) nach Haiti, um Berichten über eine mysteriöse Voodoo-Droge nachzugehen. Es heißt die Droge könne klinisch tote Menschen wieder ins Leben zurückholen.